Das Nord – West Derby: The Reds vs. The Red Devils
Liverpool und Manchester United sind zwei der wichtigsten Sportvereine der Welt. Sie sind nicht nur für ihre individuelle Spielleistungen bekannt, die beachtlich ist, sondern auch für die Rivalität der beiden gegeneinander, die leidenschaftlich und scharf ist. Insgesamt haben Liverpool und Manchester United 36 Mal die englische Liga gewonnen, 18 Mal den FA Cup und 8 europäische Wettbewerbe. In anderen Worten hat die Rivalität beide Teams zu einer immer besseren Leistung aufgestachelt.
Letztes Spiel
(25.10.09, Premier League) 2 : 0
F. Torres Sanz 65' D. N'Gog 90' |
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(21.03.10, Premier League)
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Manchester United Fakten
| Gründungjahr: | 1877 |
| Aktueller Trainer: | Sir Alex Ferguson |
Top Manchester United Spieler
Liverpool Fakten
| Gründungjahr: | 1892 |
| Aktueller Trainer: | Rafael Benítez |
Top Liverpool Spieler
Zusammenfassung der Rivalität zwischem Manchester United und Liverpool - Geschichte & Höhepunkte
Da ist es dann kein Wunder, dass sich beispielsweise Manchester United „Red Devils“, also rote Teufel, nennt. Zwei dieser Teufel, nämlich Wayne Rooney - für seine aggressive Spielweise und Fouls bekannt- und Gary Neville -auch er nicht gerade zimperlic- sind auch für ihren oft geäußerten Hass auf Liverpool bekannt. Umgekehrt ist es ähnlich: So hat Steven Gerrard (Liverpool) schon einige Male öffentlich preisgegeben, wie wenig er die „Red Devils“ ausstehen kann. Die Rivalität ist sogar so verbittert, dass seit 1964 (als Phil Chisnall von Manchester zu Liverpool wechselte) kein Spieler von einem zum anderen Team übergelaufen ist. Auch die Manager sind bei dieser Rivalität persönlich sehr involviert: So kam es schon einige Male vor, dass sich Rafa Benitez (Liverpool) und Alex Ferguson (Manchester) verbal an die Kehle gingen, wobei weder der heißblütige Spanier noch der gebürtige Schotte mit Worten geizten. Auch die Fans sind hier voll dabei: Und so ging der Haß der Liverpool-Fans auf Manchester so weit, dass sie sogar Everton - ein Lokalkonkurrent aus Liverpool- anfeuerten, als Everton gegen Manchester United im FA-Club spielte. Aber auch Liverpool selbst hat es gegen Manchester aufgenommen, und die „Red Devils“ 2009 sogar mit 4:1 in deren Heimstadium, Old Trafford, besiegt. Für Liverpool war es ein Erfolgserlebnis, reichte aber leider nicht zum Gewinn der englischen Liga, den sie das letzte Mal 1990 errangen. Zum Vergleich: Manchester hat seitdem den Titel bereits 11 Mal gewonnen. Im FA-Cup sind die beiden zweimal im Finale aufeinandergetroffen. Beide Male, 1977 und 1996, hat Manchester United gewonnen. Insbesondere um das 1977-Finale wurde sehr hart gefochten: Liverpool wollte das Dreigespirn –Liga, Euro-Cup und FA-Cup- gewinnen. Manchester tat alles, um dies zu verhindern und wollte zudem die gewonnene Trophäe des FA-Cups zum ersten Mal seit 1963 in Händen halten. Es schien, als ob Liverpool die Oberhand behalten müßte: Schließlich hatten sie Phil Neal, Kevin Keegan, Jimmy Case, Terry McDermott und vor allem Bob Paisley und Emlyn Hughes. Manchester, die –so schien es- schwächere Mannschaft konnte u.a. mit Jimmy Nicholl, Steve Coppell, Lou Macari und Martin Buchan auftreten. Wie so oft, kam es auch hier erstens anders, und zweitens, als man denkt: Stuart Pearson (Manchester) brachte den Underdog in Führung, Jimmy Case (Liverpool) erreichte den Ausgleich und dann – dann zerstörte Jimmy Greenhoff die Hoffnungen Liverpools auf das Dreigestirn. Alle diese Tore erfolgten in einem Zeitraum von nur fünf Minuten.19 Jahre später trafen die beiden Teams wieder im Finale des FA-Clubs aufeinander: Diesmal konnte Liverpool mit Jamie Redknapp, John Barnes, Steve McManaman, Robbie Fowler und Ian Rush aufwarten, während Manchesters Helden David Beckham, Roy Keane, Ryan Giggs und Eric Cantona hießen. Cantona sollte der Star des Abends sein: Er schoß in einem ansonsten eher farblosen Spiel den Siegtreffer in der 85. Minute. Farblos oder nicht, für die Fans zählte nur eines: Diese Rivalität gewinnen.1999 hatte Liverpool seine Rachemöglichkeit: Es konnte Manchester den Dreigestirnsieg (den Manchester 1977 Liverpool genommen hatte) verweigern. Jedoch ließ sich Manchester diese Freude nicht nehmen: Mit 2-1 besiegten die „Red Devils“ die „Reds“.Doch Liverpool hatte Geduld und dachte sich “besser spat als nie”: Im Jahre 2006 besiegte Liverpool Manchester 1:0 in der fünften Runde des FA-Cups, den die „Reds“ dann auch gewannen. Es war der erste FA-Cup-Sieg von Liverpool gegen Manchester in 85 Jahren. Die Manchester-Fans sagten daraufhin: „Dies war das erste Mal in 85 Jahren, dass uns Liverpool im FA-Cup besiegt hat. Wir hoffen, dass es bis zum nächsten solchen Sieg weitere 85 Jahre dauern wird.“ Für Liverpool hingegen war es ein doppelter Grund zur Freude: Nicht nur hatte Liverpool gewonnen, nein, Manchester hatte verloren. Oder, in Steven Gerrards Worten: „Während 90 Minuten Fußball wollte ich nur eines: Dass United stirbt.“Historisch betrachtet, hat sich das Blatt gewendet: In den 70er und 80er Jahren hatte Liverpool die Rivalität dominiert. Seitdem, also in den letzten 20-30 Jahren, liegt die Oberhand bei Manchester. In anderen Worten (zumindest, wenn man Manchester-Fan ist): Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Liverpool-Mnachester United-Rivalität ein Bruderkampf ist: Sie ist persönlich, verkrampft – und sie endet meistens damit, dass einer der beiden weint. Schließlich steht im wahrsten Sinne des Wortes immer viel auf dem Spiel(feld).Für Sir Alex Ferguson, dem langjährigen Manager von Manchester ist die Rivalität mit Liverpool die antreibende Kraft. Keiner seiner Konkurrenten bei den „Reds“, weder Kenny Dalglish noch Ronnie Moran noch Graeme Souness noch Roy Evans noch Gerard Houllier noch Rafa Benitez haben es geschafft, die Liga zu gewinnen, während Sir Alex Ferguson die „Red Devils“ geleitet hat. Denn für Ferguson ist es problematisch, wenn Arsenal, Chelsea oder sogar die Blackburn Rovers die englische Liga gewinnen. All das könnte er verkraften. Aber Liverpool? No way!Kurzum: Diese beiden Mannschaften sind erbitterte und gnadenlose Erzfeinde.
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